Gaumenfreuden in den USA – süß und bunt

Gaumenfreuden in den USA – süß und bunt

In diesem Beitrag dreht sich alles um Cupcakes, Pop Tarts, Erdnussbuttergebäck und Marshmallows. Denkt man an süße Leckereien aus den USA, denkt man an den hohen Zuckergehalt. Alles ist fettiger. Muffins sind bunt garniert und ein Stück Kuchen kann nicht blank verzehrt werden. Sahne oder Eis oder beides gehört dazu.

Selbst Süßwaren, die in ihrer eigenständigen Existenz einen hervorragenden Geschmack liefern, werden für neue Kreationen missbraucht, die das Auge mitessen lassen. Ich denke nur an M&Ms in Keksen, die wiederum ein Eiscremesandwich bilden. Oder in Fett gebratene Oreos. Oder Marshmallows, die zu einer Creme verarbeitet als Brotaufstrich dient.

Ich denke auch an Zwitter-Produkte wie Cronuts, eine Mischung aus Donut und Croissant.

Vom gesundheitlichen Aspekt her sicher nicht optimal. Aber:

Amerikanier sind kreativ, kreieren gern Neues und setzen immer noch eins oben drauf und darum geht es in diesem Artikel.

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MARSHMALLOW

Marshmallows werden unter Europäern entweder vergöttert oder missliebt. Ich habe das Gefühl, dass man in Europa nicht sonderlich viel mit der weichen Schaumzuckerware anfangen kann. Die kommen halt in der Tüte und man isst sie ebenso aus der Tüte.

Frag‘ den Ami!

Der Marshmallow in Amerika ist viel mehr. Die Schaumkissen werden hier geliebt. Bei Nächten ums Lagerfeuer sind die gar nicht wegzudenken. Wie? In Form von S’Mores. Der geröstete Marshmallow wird zusammen mit einem Stück Schokolade zwischen zwei Kekse eingebettet. Fertig  ist das süße Sandwich – ein S’More. Einer meiner Lieblinge. Am 10. August feiern die Amerikaner übrigens jedes Jahr den National S’Mores Day.

Im Topf geschmolzen und unter Zugabe von Reis-Cornflakes bilden diese zwei Zutaten das Grundrezept für einen Kuchen. Die Masse lässt man in einer Kuchenform erkalten und fertig ist der Marshmallow-Kuchen – bequem ohne Backen.

Was kann man noch mit Marshmallows machen? Ja, rein in den Kaffee. Dafür gibt es aber spezielle Marshmallows. Die Kleinen. Weiß und rosa. Sie schmelzen in der heißen Brühe und verleihen dem Kaffee das gewisse cremige Extra.

Kennt jemand Fluff? Das ist ein zuckersüßer Brotaufstrich und etwas zäher aber luftiger als Sirup. Fluffy eben – daher auch der Name. Für Mutige gibt es Fluff auch mit Erdbeer- und Himbeergeschmack.

 

ERDNUSSBUTTER

In Deutschland gibt man relativ wenig auf Erdnussbutter. Es gibt die cremige Variante und die mit zerhackten Erdnussstückchen. Kaum ein Haushalt zählt Erdnussbutter zum ständigen Inventar. Richtig?

In den USA ist die Peanut Butter essentiell. Und dabei meine ich: Essentiell! Erdnussbutter im Glas nehmen ein ganzes Regal voller Sorten im Supermarkt ein. Neben verschiedenen Herstellern, gibt es den Aufstrich mit weniger Zucker oder weniger Fett. Zusammen mit Erdbeermarmelade als Streifenaufstrich ist das PB&J-Sandwich direkt aus einem Glas bestrichen. Erdnussbutterkombinationen mit Karamell, Zimt oder weißer Schokolade habe ich aber noch nicht probiert.

Brotaufstrich gut und fein. Und hier fangen die kreativen Einsatzmöglichkeiten erst an: Als Zugabe zum Schokoblechkuchen entsteht der Peanutbutter-Bar. Auch im Keksteig entweder als Butter selbst oder als Erdnusscremeflocken kommt der Nussgeschmack nicht zu kurz.

Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist, diese kleinen gesalzenen Brezel mit Erdnussbutter zu füllen?

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Die bekannte Süßwarenfirma Reesés stellt Erdnusspralinen mit Schokoüberzug von Hershey‘s her und erobert damit meinen süßen Zahn.

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POP TARTS

Mit meinem ersten Pop Tart musste ich die Erfahrung machen, dass Brotscheiben nicht das einzige sind, was man in den Toaster steckt. Und hier kommen die Pop Tarts. Das sind Teigtaschen mit einer fruchtigen oder cremigen Füllung. Meist sind sie noch mit Streusel verziert.

Pop Tarts gib es in in Geschmackssorten wie Zimt&Zucker, Erdbeere und sogar S’Mores. Ihr erinnert euch, ein S’More an sich besteht aus drei selbstständigen Süßwarenprodukten – Keks, Schokolade und Marshmallow.

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CAKE UND PIE

In Amerika wird klar zwischen einem Pie und einem Cake unterschieden, was bei uns einfach nur ein Kuchen ist.

Ein Pie hat eine Kruste, meist einen Teigdeckel und eine Füllung. In Europa sehe ich sie selten. Uramerikanisch und bis heute beliebt ist der Apple Pie, ein Krustenkuchen gefüllt mit einer übersüßen Apfelmasse. Nicht nur zur Halloweenzeit, die sich in Amerika gern über einen ganzen Monat erstreckt, sondern das ganze Jahr über ist der Pumpkin Pie beliebt. Das ist ein Krustkuchen mit Kürbiscremefüllung.

Nun zum Cake. Ein Cake bezeichnet einen Kuchen wie wir ihn kennen oder eine Torte. Ein Cake kann rund oder länglich sein, aber zumeist ist er mit einer ordentlichen Sahnehaube überzogen. Bei Amerikanern darf auf einem New York-Besuch der bekannte Cheese Cake nicht fehlen. Für mich allerdings schmeckt der Käsekuchen nicht besonders.

An der Stelle möchte ich noch zwei weitere beliebte Süßgebäcke des Amerikaners benennen: Der Brownie, ein Schokoblechkuchen mit ganzen Schokoflocken, einer Erdnusscreme oder Karamellmarmorierung. Und zum zweiten die Cinnamon Roll, die Zimtrolle, dessen Geruch ich am meisten liebe.

Dank meiner aufmerksamen Freundin, nehme ich Twinkies mit auf, die ich vergessen hatte. Dabei sind die kleinen Schaumkuchen mit Cremefüllung so amerikanisch.

 

MUFFINS UND CUPCAKES

In deutschen heimischen Küchen werden oft Muffins gebacken. Schon seit vielen Jahren viel beliebter in den USA sind die Cupcakes. Im Vergleich zu den eher trockenen kleinen Kuchen darf hier ein reiches Topping nicht fehlen – Zuckerguss, Schokoglasur und jede Menge Frosting und Dekoration. Schön anzusehen auf jeden Fall.

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COOKIES

Cookies in den USA sind Kekse, die enormen Durchmesser und Höhe annehmen können. Sie sind weicher und nicht so knusprig wie die deutschen Plätzchen. Die Amis brechen oft ein Stück zuerst mit den Händen ab, bevor es im Mund landet. Aber das nur nebenbei.

Der Amerikaner bäckt gern weiße oder dunkle Schokoflocken in den Teig. Zu kaufen gibt es sie auch mit M&Ms.

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Oreos möchte ich an der Stelle auch erwähnen. Oreos haben es mittlerweile um die ganze Welt geschafft. Der Standard Oreo Keks besteht aus zwei knusprigen schokoladigen Keksen mit einer weißen süßen Cremefüllung. Den Oreo Keks mit einem Glas Milch zu genießen ist die amerikanische Art. Auch hier, wem das nicht genug ist, für den gibt es die doppelte Füllung (double stuff Oreo) oder die Sorten Erdbeere oder sogar Minze.

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JELLY BELLY BEANS

Jelly Belly – klingt niedlich, ist es auch. Jelly Belly Beans sind kleine Bohnen aus Gelee, die innen weich sind und außen knusprig. Definitiv eines meiner Lieblingssnacks, was daran liegt, dass es sie in ausgefallenen Geschmackrichtungen gibt, wie Zuckerwatte, Käsekuchen oder Rootbeer.

 

DAS GEWISSE EXTRA

Apfelscheiben dippt der Amerikaner gewöhnlich in eine Karamellcreme.

Dem Kaffee wird oft und gerne Kaffeesahne in den Sorten Haselnuss, Vanille oder Karamell zugegeben. Eine breite Auswahl hat die Kaffe-Selbstbedienung im Kiosk des 7Eleven.

Und den Apple Pie rundet für Gewöhnlich eine Kugel Vanilleeis oder eine halbe Schaufel Whipped Cream ab.

 

KREATIVE KOMBINATIONEN UND WILDE KREATIONEN

Schon mal gewundert, was mit dem Loch von einem Donut passiert? Wird als Kugel verkauft.

In New York’s Bäckereien entdecke ich Cronuts. Das ist ein gekreuztes Produkt aus einem Donut und einem Croissant.

Nicht wild, aber an der Stelle zu erwähnen sind die Pfefferminz-Rettungsringe. Sie werden Lifesaver genannt. In amerikanischen Büros sehr beliebt, da man gerade dort ab und zu eben einen Lebensretter braucht.lifesaver-lebensretter-im-buero-in-usa

Frei nach dem Motto „Alles ist möglich in den USA“ – frittiert wird … ähm alles. Fried Oreos, fried bananas, fried ice cream. Die schon süßen Oreos werden ebenso wie matschige Bananen im heißen Fett gebrutzelt. Ja sogar Eiscreme.

Apropo Eiscreme. Schon mal ein Eiscreme-Sandwich aus Keksen, die wiederum mit M&Ms gefüllt sind, probiert? Ich sag euch, das ist etwas für die Seele.

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Es ist auch interessant, wie die Süßwaren beworben werden. Produkte gibt es nicht mit dem Geschmack von Apfel, sondern mit dem Geschmack von Apfelkuchen; kein Schokogeschmack, sondern Browniekuchengeschmack oder kein Zimtgewürz, sondern der Geschmack eines Zimtdonuts.

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Wer sich bis hierher durch die Kalorien gelesen hat, kann sich vorstellen, dass der Amerikaner gern Abwechslung von den Standard-Süßwaren hat. Experimentierfreudig entstehen wilde Kreationen, die gar nicht so schlecht schmecken und in den meisten Fällen als ein gutes Selfie herhalten.

WAS MEINT IHR?

Sind neue Gaumenfreuden dabei, die ihr auf eurem nächsten Trip probieren wollt? Oder meint ihr, wie typisch amerikanisch manche Produkte doch sind.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Was mögt ihr besonders?

Welche US-typischen Süßigkeiten oder Desserts vergöttert ihr?

Noch mehr US-typsiche Snacks habe ich in dem Beitrag Gaumenfreuden aus den USA – pikant und salzig zusammengetragen. Es geht um Chicken Wings, Bacon auf dem Burger, Chips als After-Lunch-Snack und Pizza am Stiel.

30 Kommentare

  1. Hallo Stefanie, die Süßigkeitengewohnheiten in den USA sind für europäische Gaumen bisweilen schon echt schräg und vieles ist uns auch echt zu heftig (künstliche Aromastoffe,…). Die Marshmellows im Kaffee klingen aber super, muss ich beim nächsten Mal auch probieren.
    Wir haben auch so unsere Lieblinge, so ist es für uns schon zur Tradition geworden, im Supermarkt Cherry Pie oder Custard Pie zu kaufen. Und wir lieben es, amerikanische Schokoriegel durchzuprobieren. So haben wir eigentlich aus jedem Urlaub einen Favoriten mitgebracht, z.B. „BabyRuth“ oder „Goodnews“ und aus Kanada haben wir uns eine Großpackung „Oh Henry“ mitgebracht. Manchmal darf es einfach süß, fettig und hochkalorisch zugehen.

    • Hey Kerstin,
      oh ja, der Cherry Pie schmeckt mir auch gut. Und so groß sind die Küchlein ja auch nicht, dass man ein großes schlechtes Gewissen haben muss;)
      „Oh Henry“ würde meine Herz zum strahlen bringen – ich liebe die Kombi aus Erdnüssen und Karamell. In Supermärkten der USA hab ich die allerdings noch nicht gesehen. Sollte es doch aber auch geben?!
      Viele Grüße,
      Stefanie

  2. Au man, ich liebe ja Süßes, aber die Amerikaner übertreiben es für meine Geschmacksnerven doch etwas. 😉

    Bei Cupcakes bin ich dabei und auch Cronuts mag ich. Zu schade, dass es die Cronuts hier in Deutschland nicht gibt. Cupcakes gibt es Gott sei Dank zuhauf hier in Berlin – leider – so muss ich diese kleinen Dinger immer wieder probieren. Wobei ja klein etwas untertrieben ist. 😉 Obwohl, es gibt sogar Läden, die auch Mini Cupcakes verkaufen. Gibt es die auch in den USA?

    Ich glaub, ich lese deinen Artikel gleich nochmal. Die Kalorien hüpfen ja beim Lesen nicht rüber. 😉

    LG Daniela

    • Hallo Daniela,
      gedulde dich mit den Cronuts noch eine Weile. Ich glaube, es wird nicht lange dauern, bis die Welle auch zu uns übergeschwappt ist. Ob sie von den Deutschen auch so angenommen wird, weiß ich nicht. Wir sind ja eher nicht so experimentierfreudig.
      Ja genau, die Mini-Cupcakes gibt es in den USA auch. Eine kleine Sünde, die es kalorientechnisch aber schon in sich hat.
      Beste Grüße,
      Stefanie

  3. Oreo-Kekse und Ben&Jerry’s Ice Cream – das sind meine Lieblingsleckereien aus den Staaten und die gibt es zum Glück auch in Deutschland 🙂

  4. Hallo Stefanie,

    meine Stimmung schwankt gerade zwischen „Ich habe Lust auf was Süßes“ und „Ich bekomme schon beim Lesen Zähnschmerzen“. 😀
    Vieles, was du beschreibst, kannte ich bis gerade nicht, aber es hört sich großartig an. Da ich eine große Erdnussbutterfreundin bin, hätte ich in den USA bestimmt meine Freude.

    LG und einen schönen Abend,
    Christine

    • Hi Christine,
      oh ja, ich sag dir, du hättest deine Freude, dich durch die Erdnussbutter-Kreationen zu futtern oder einfach nur den Löffel in ein Glas Erdnussbutter zu stecken. Zumindest wird dafür hier niemand schief angeschaut.
      Liebe Grüße,
      Stefanie

  5. Hallo Stefanie,

    genau deswegen liebe ich die USA. Die habe so verrückte Sachen. Alleine der erste Besuch im Supermarkt ist schon ein Erlebnis, um zu sehen, welche tolle neuen Leckereien es so gibt. Oreos sind immer unsere Roadtrip-Allzwecknahrung. Die müssen immer dabei sein. Cronuts habe ich leider noch nie probiert.
    Toll finde ich auch die Selbstbedienungs-Frozen-Yoghurt-Läden, mit der großen Auswahl an Toppings (wo man natürlich zu viel in den Becher schaufelt 😉 )
    LG
    Ina

  6. Wow, das ist ja unglaublich was es da nicht alles gibt in den USA. Die gegrillten Marshmellows liebe ich persönlich ja – und eine S´ More muss ich nächstes Mal unbedingt ausprobieren 😉
    Vielen Dank für den tollen Bereicht

  7. Mir wurde PB&J wärmstens ans Herz gelegt, aber ich habe mich dann doch nicht getraut 😀 Irgendwie konnte ich mich während meines USA-Aufenthalts nie mit den süßen Essangewohntheiten anfreunden und war froh, wenn es mal irgendwo am Frühstücksbuffett einen frischen Apfel gab oder etwas ungezuckertes. Dein Artikel ist aber trotzdem schön zu lesen und zeigt die ganze Vielfalt einmal quer durchs Süßigkeitenregal. Cool 😉

    • Hallo Kuno,
      PB&J mögen die wenigsten Deutschen, dabei ist die Kombination von Erdnussbutter und Marmelade doch gar nicht so krass, oder?
      Ich geb dir recht. An den Frühstücksbuffets der Hotels wünschte ich mir manchmal eine Scheibe Schwarzbrot oder ungesüßtes Müsli – etwas, was eben wirklich satt macht.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  8. Hallo Stefanie,
    mein 1. süßes Geschenk aus Amerika waren HERSHEY’S KISSES. Danach folgte von meinem Bekannten aus NJ so manch anderes. Das einzige, was dauerhaft Einzug in meinen Vorratsschrank gefunden hat, ist Erdnussbutter. Kombiniert mit der zuckerarmen selbstgemachten Marmelade meiner Eltern einfach perfekt – vor allem bei schlechtem Wetter (oft) oder mieser Laune (selten). In deiner Auflistung ist so manches, was ich gar nicht kannte, aber man lernt ja bekanntlich nie aus 🙂
    Viele Grüße
    Elena

    • Hallo Elena,
      freut mich, dass du die ein oder andere Verkostung durch deinen Bekannten in der USA machen konntest. In Erdnussbutter habe ich mich auch sofort verliebt. Aber anderen Sachen dauerte es etwas länger, bis ich mit dem Geschmack klar kam.

      Herzliche Grüße,
      Stefanie

  9. Oh ich liebe Marshmallows Fluff. Ich habe gerade zu Weihnachten meinem Papa ein 20 cm großes Snickers selber gemacht, da waren alleine 2 Töpfe Marshmallow Fluff drin. Göttlich!!!!!!
    Für Erdnussbutter würde ich fast alles tun…. sogar noch eine 5te Sporteinheit in der Woche…
    Jelly Beans liebt meine Tochter.
    Meine Eltern fahren regelmäßig nach Florida zur Sommerverlängerung. Sie bringen immer etwas mit. Nur eins haben sie bisher nicht bekommen – M&Ms aus weißer Schoki. Die hat eine Bekannte mal mitgebracht und seitdem bin ich auf der Suche danach.

    Ich esse gerne Süßes. Ich backe gerne und probiere immer mal etwas Neues aus. Wenn da nicht das schlechte Gewissen und die gemeine Waage wäre, die mich oft auf den Boden der Tatsachen zurück holt. Sollte ich doch mal in die USA kommen, werde ich nur Hosen mit Gummizug mitnehmen und im Sweets Himmel unterwegs sein 😉

    • Hi Susanne,
      WOW! Ein home-made Snickers? Das klingt ja abgefahren!
      M&Ms aus weißer Schoki? Ich überlege gerade, ob ich die schon einmal probiert habe. Aber ich wüsste es nicht. Vielleicht ist es eine Sonder-Edition, die es vielleicht nur zu Valentinstag und Weihnachten gibt?
      Haha, na du bist mir eine – Hosen mit Gummizug;) Der Gaumen gewöhnt sich unheimisch schnell an Zucker. Und mir geht es auch so, wenn ich im Supermarkt wieder etwas Neues entdecke, dann ist es schwupps eingepackt und genauso schnell verzehrt. Schokolade macht bekanntlich gute Laune, nicht wahr?
      Danke für deinen Einblick in die süße Welt!

      Viele schöne Grüße,
      Stefanie

  10. Liebe Stefanie,
    oh da werden Erinnerungen wach. Genau diese leckeren süßen Verführungen sind der Grund, warum ich am Anfang meines Au Pair Jahres doch das ein oder andere Kilo zugenommen habe… Was ich in den USA nicht so leiden mochte, waren diese Peanutbutter-Jelly-Sandwiches der Kiddies… inzwischen find ich das aber echt ganz lecker. Die Marmelade macht irgendwie, dass die Erdnussbutter nicht soo sehr an den Zähnen klebt – hab ich zumindest das Gefühl.
    Meine Lieblingssüßigkeit in den USA waren noch diese roten Twister „Lakritz“, die eigentlich gar keine Lakritze sind. Kennst du die?
    Viele liebe Grüße
    Annika

    • Hi Annika,
      das ist ja interessant, was du schreibst. Könnte sein, dass die Marmelade wie eine Art Schutz um die Erdnussbutter bildet. Die zwei sind doch auch gute Zusammenspieler!
      Ja, die Twister kenne ich auch. Gut, dass du die ansprichst. Die könnte ich mal noch im Artikel aufnehmen. Danke für den Zusatz! Ja ja, ist nicht immer drin, was draufsteht.
      Schön, dass du deine Erfahrunge hier geteilt hast.

      Viele Grüße von
      Stefanie

  11. Hallo Stefanie,

    also ich bin ja immer für Süßes zu haben, muss aber ehrlich sagen, dass mir die meisten Dinge der Amerikaner viel zu wenig Geschmack und zu viel Zucker haben. Von allem ein bisschen weniger und mehr natürliche Aromen und ich beiße zu. Also die Grundideen sind oft super und setze ich auch gerne für mich selbst in abgeschwächter Form um, zum Beispiel selbst gemachtes Eiscremesandwich mit Haferkeksen.

    Viele Grüße

    Victoria

    • Hi Victoria,
      du meinst, vieles hat zu wenig Geschmackt? Ich finde eigentlich, dass das Süße viel zu viel verschiedene Geschmackssorten hat. Manche Geschmackskombinationen sind einfach zu viel, wie ich finde. Die Amis setzen immer noch einen drauf.
      Oder meinst du zu wenig natürlichen Geschmack? Du gebe ich dir recht.

      Herzliche Grüße,
      Stefanie

  12. Liebe Stefanie, jetzt habe ich gefühlt erst mal einen Zuckerschock :-). Spannend, was Du da alles ausgegraben hast. Ich mag schön Süßes, aber manches in den USA ist mir zu süß. Woran ich nicht vorbeigehen kann: An den Bäckereien, in denen riesige, saftige Muffins schon im Schaufenster rufen: Ess mich. Und an Cupcakes. Habe im August in NYC einen süßen Cupcake-Laden im East Village entdeckt, göttlich. Liebe Grüße, Alexandra

    • Liebe Alexandra,
      die Cupcakes sind schon sehr göttlich und wie sie dekoriert sind. Im Deutschen gibt es gar keine so treffende Übersetzung für Cupcake – Muffins mit Haube vielleicht? Die sind schon etwas ganz Besonderes in den USA und auf jeden Fall auch in NY.

      Schöne Grüße,
      Stefanie

  13. Ohaaa, da bekommt man ja schon vom Lesen einen Zuckerschock! 😀
    Ich finde ja besonders die frittierten Süßigkeiten etwas gewagt, stelle es mir je nachdem aber auch recht lecker vor. Marshmallows haben mich auch noch nie soo sehr begeistert, außer geschmolzen im Kakao oder natürlich der Klassiker am Lagerfeuer. Auf jeden Fall immer wieder interessant zu sehen, was es so für Leckereien in anderen Ländern gibt.
    Liebe Grüße,
    Jessi

    • Hey Jessi,
      ja ja, die meisten Süßigkeiten sind schon echt heftig mit dem Zuckergehalt und für so manchen deutschen Gaumen eine echte Überwindung.
      Frittierte Oreos und co. sind meines Wissens nach noch nicht in Deutschland angekommen. Noch nicht! Mal schauen.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  14. Schlürf – da läuft einem ja schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen! Ich glaube, ich warte mal noch mit einer USA-Reise, bis meine Kinder im „Ich darf nicht dick werden“-Teenie-Alter sind. Sonst gibt es ja täglich Dramen im Supermarkt!

    LG, Jenny

    • Hallo Jenny,
      haha, guter Plan. Ich denk mir auch, z.B. das blaue oder grüne Sahnetopping sieht mit Kinderaugen so richtig interessant aus. Oder ich denke auch an die übergroßen Cookies – das ist natürlich für die Kinder was (selbst Erwachsene kommen nicht daran vorbei).

      Viele Grüße von
      Stefanie

  15. Hallo Stefanie,
    jetzt erinnere ich mich plötzlich wieder, warum ich beim Schüleraustausch in den USA pro Woche ein Kilo zugenommen habe… 😉
    Ja, da gab’s sogar mal eine Unterrichtsstunde, in der wir gelernt haben, wie wichtig Erdnussbutter ist und wie man sie unterschiedlich zugereiten kann. Für uns war das damals ziemlich neu, das ist auch schon ewig her. Die Oreos gibt’s inzwischen in allen erdenktlichen Farben gespickt mit E-Nummern in Asien an jeder Ecke; seit kurzem weiß ich, dass sie sogar vegan sind. Und die Peanut Butter Cups mag ich ehrlich gesagt so gerne, dass ich mich darüber freue, dass man sie inzwischen hierzulande kriegt. Tja, vieles ist schon gewöhnungsbedürftig und einfach viel und bunt und süß, aber hat was. 🙂
    Liebe Grüße,
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      schön, dass du deine Erfahrungen mit der süßen Welt da drüben mit uns teilst.
      Na das gibt’s doch nicht, dass sogar über die Erdnussbutter gelehrt wurde. Wirklich interessant. Kann ich mir aber auch ganz gut vorstellen. Die Erdnussbutter Cups sind wirklich ein Traum im Mund. Da geb ich dir recht.

      Viele herzliche Grüße,
      Stefanie

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