Minimalistisch leben: 9 Tipps für ein einfaches und selbstbestimmtes Leben

Minimalistisch leben: 9 Tipps für ein einfaches und selbstbestimmtes Leben

Wir leben in einer Überflussgesellschaft.

Konsum und Besitz scheinen im Vordergrund zu stehen. Wir sind Sklaven des digitalen Zeitalters. Wir sind der Werbung und dem ständigem Streben nach Anerkennung unterworfen.

Jeder ist im Stress und stark beschäftigt.

Mit dieser Schnelllebigkeit und Reizüberflutung entwickelte sich der Trend zum Minimalismus.

Hast du je darüber nachgedacht, ein minimalistisches Leben zu führen? Ein Leben, in dem Materialismus, Status und die Schnelllebigkeit ausgeblendet werden?

Minimalismus bedeutet nicht nur, das Konsumverhalten einzuschränken, sondern auch Gedankenballast abzuwerfen, unnötige Aufgaben zu streichen und sich von Menschen zu trennen, die nicht gut tun.

Minimalistisch leben heißt einfach und unbeschwert leben.

Bist du bereit, auf Überflüssiges zu verzichten, Prozesse zu vereinfachen und mehr Zeit zum Genießen zu haben?

 

1 DIGITALE ENTGIFTUNG

Was ist das erste, was du tust, sobald du morgens die Augen öffnest? Zum Handy greifen?

Und was ist das letzte, was du abends zur Seite legst, bevor du das Licht ausknipst? Dein Handy?

Was tust du, wenn sich Langeweile anbahnt?

Es ist Zeit für Digitale Detox. Die digitale Entgiftung.

Verzichte für einen bestimmten Zeitraum auf TV und Smartphone. Oder schränke deine Zeit online auf eine bestimmte Tageszeit ein.

Identifiziere deine Zeitfresser und befreie dich davon.

Ständig checken wir etwas am Smartphone. Facebook, Twitter, Instagram, Mails, Whatsapp.

Gewöhne dir eine minimalistische E-Mail-Routine an. Die kann so aussehen, dass du nur einmal am Tag oder in der Woche deine E-Mails abrufst und sofort beantwortest.

Schalte von der digitalen Welt ab. Minimalisiere.

Konzentriere dich auf soziale Interaktion mit der physischen Welt.

Du verpasst so schnell nichts.

 

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2 HANDY UND LAPTOP AUFRÄUMEN

Wie viele Apps hast du auf deinem Smartphone? Und wie viele davon benutzt du?

Unnötiger Ballast auf Handy und Laptop verstopft dein Leben.

Lösche alte Downloads, Dokumente, die ausgedient haben und Mails, die du aufhebst, weil du denkst, irgendwann etwas nachschauen zu müssen.

Melde dich von Newslettern ab, die dein Postfach vollstopfen.

Konzentriere dich auf das Wesentliche.

Lösche Accounts, die du nicht mehr benutzt. Und räume deinen Desktop auf.

Detaillierte Schritte zum digitalen Minimalismus hat Mike Kuketz auf seinem IT-Blog zusammengestellt.

 

3 CAPSULE WARDROBE – EINE MINIMALISTISCHE GARDEROBE ERSTELLEN

Wie viel Zeit und Energie raubt dir das tägliche Ankleiden? Der Kleiderschrank ist voll, aber du hast nichts zum Anziehen?

Es ist Zeit für eine Entrümpel Challenge.

Baue dir eine Capsule Wardrobe – eine minimalistische Garderobe. Courtney Carver rief das Projekt 333 ins Leben. Die Idee dahinter ist, sich für 3 Monate mit nur 33 Kleidungsstücken zu kleiden. Für jede Jahreszeit gibt es eine Garderobe.

Ob es 20 Kleidungsstücke sind oder 40. Ich begrüße das System dahinter. Die Idee, weniger Kleidungsteile zu besitzen, die sich miteinander kombinieren lassen, ist doch optimal. Man braucht viele Basics, ein paar Farbtupfer und Accessoires. Fertig minimalisiert.

Weniger ist Mehr.

Ziel ist es, für jeden Anlass ein Outfit zu haben, in dem man sich wohlfühlt ohne Zeit mit Anziehen, Ausziehen, Anziehen, Ausziehen, … zu verschwenden.

Sei nicht deinem Kleiderschrank unterworfen.

Minimalisiere.

 

4 WENIGER KONSUMIEREN

Werbung animiert uns dazu, plötzlich Dinge zu brauchen, die wir sonst nie bräuchten. Die Gesellschaft lebt uns den Materialismus und damit Prestige und Status vor.

Die großen Einkaufsmalls mit Achterbahn (wie in Minnesota), Schneepark (wie in Dubai) oder Aquarium (wie in Bangkok) existieren, weil wir Konsum als ein Erlebnis ansehen.

Shoppen ist keine Freizeitbeschäftigung.

Konsumiere weniger, indem du gezielt einkaufst.

Für jedes Teil, was du in deine vier Wände bringst, musst du Zeit aufbringen. Zunächst will das Teil recherchiert, ausgewählt und gekauft werden. Danach will es eingepackt, heim transportiert, ausgepackt, aufgeräumt und benutzt werden. Es will gereinigt werden. Geht es kaputt, will es repariert oder ersetzt werden.

Konsumiere weniger. Denn wenn wir ein Gut einmal besitzen, fällt es umso schwerer, es wieder abzugeben. Es ist wertvoll geworden, weil wir es besitzen. Das Phänomen ist auch als Besitztumseffekt bekannt.

Bereits 2008 führte David Bruno einen Trend voran, mit nur 100 persönlichen Dingen zu leben. Das ist natürlich ein extremer Minimalismus.

Mich selbst begeistert die Tiny House Bewegung. Ein Trend aus den USA, in kleinen meist selbstgebauten Häusern zu leben. Oft auf Anhängern gebaut ist man mit solch einem Minihaus sogar mobil. Warum leben Menschen auf 20m² oder weniger? Kleiner Wohnraum heißt weniger laufende Kosten, weniger Putzen und weniger Räumen. Das bedeutet mehr Geld und mehr Zeit.

 

5 MUT ZUR WISSENSLÜCKE

Wir müssen nicht alles wissen. Wir müssen nicht jedes Twitter-Gezwitscher mitbekommen.

Wir müssen nicht bei jeder Konversation dabei sein. Nicht bei jedem Fest. Nicht bei jeder Sehenswürdigkeit in einer neuen Stadt gewesen sein.

Wir müssen auch nicht jeden Tag die Nachrichten hören.

Lasse dich nicht von Massenmedien eingraben und von Reizen überfluten.

Nimm dir die Freiheit, nicht alles wissen, tun und erledigen zu müssen.

Genieße stattdessen die schönen Dinge im Leben.

Wir sollten mehr tun, was uns glücklich macht. Dazu habe ich ein schönes Schaubild erstellt.

Lasse los.

Habe den Mut, Nein zu sagen. Mut heißt, sich etwas zuzutrauen und darüber hinaus sich selbst zu vertrauen.

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6 ROUTINE SCHAFFEN

Automatisiere Abläufe, die im Alltag immer wiederkehren.

Müssen wir zu viele Entscheidungen treffen, werden wir entscheidungsmüde.

Und das bremst aus.

Denn Entscheidungen – was ziehe ich heute an oder was soll ich heute kochen – kosten Kraft. Jeden Tag. Mehrmals am Tag.

Minimalisiere deine Garderobe, deinen Küchenschrank und deinen Schreibtisch.

Vereinfache dein Leben, indem du Routine schaffst. Lies auch weiter, warum Routine und Alltag nicht immer schlecht sein müssen.

 

7 BEWUSST ABSCHALTEN

Me Time. Das ist die Zeit, die du bewusst nur für dich selbst aufbringst.

Können wir überhaupt einfach nichts tun? Und Gedanken freien Lauf lassen?

Schalte ab. Du musst nicht permanent erreichbar sein.

Genieße den Moment ohne ihn bei Facebook und Instagram zu teilen.

Lebe im Hier und Jetzt.

Finde eine neue Leidenschaft. Entwickle Kreativität. Probiere Neues aus. Entdecke deine Bestimmung im Leben. Wachse.

Fühle die Freiheit. Ohne Zwänge, etwas tun zu müssen.

Lass dich nicht fremdbestimmen.

Bestimme selbst.

Sich Zeit für sich selbst zu nehmen ist wichtig. Es ist okay, alleine zu sein.

Daher denke ich, dass jeder einmal alleine reisen sollte.

 

8 SINGLETASKING STATT MULTITASKING

Viele Dinge gleichzeitig zu tun, hilft NICHT dabei Zeit zu sparen. Wir verschwenden mehr Zeit.

Beim Multitasking tun wir alle Dinge halb, aber keines intensiv.

Konzentriere dich auf eine Sache  – lernen, lesen, kochen oder eine Mail schreiben. Schenke der Sache deine volle Aufmerksamkeit. Wenn sie abgehakt ist, folgt die nächste. Nur das ist zielführend.

Singletasking ist das Stichwort.

 

9 (FREI-) ZEIT SCHÄTZEN

Kennst du das Paretoprinzip? 80% der Ergebnisse werden in 20% der Zeit erreicht. Für die 20%, die eine Sache perfekt machen, dauert es am längsten. Dafür musst du laut Pareto nämlich 80% der gesamten Zeit aufbringen.

Du kannst dir Zeit und Arbeit für die Dinge sparen, die nicht perfekt sein müssen.

Schätze die freie Zeit.

Nicht verwunderlich, dass sich in der Schnelllebigkeit ein Slow Movement entwickelt. Das ist ein Trend, die Geschwindigkeit in allen Lebenslagen zu reduzieren. Es geht darum, die Dinge gut und nicht schnell zu machen.

Qualität über Quantität.

So verhält sich die Slow Fashion Bewegung gegen die Massenproduktion und ruft dazu auf, z.B. Kleidung selbst herzustellen oder Second Hand zu kaufen.

Slow food ist der Gegenzug zum Fast Food. Beim Slow Food wird auf traditionelle Rezepte zurückgegriffen und regionale Produkte eingekauft.

Über den Slow Travel kannst du in drei Teilen hier auf Comfortzoneless nachlesen. Es geht um ein bewusstes Wahrnehmen der fremden Kultur anstatt stur und hektisch dem Reiseführer zu folgen. Der Weg, das heißt die Reise an sich, ist das Ziel.

Und mit dem Slow Living fasse ich diesen Artikel zusammen. Weniger ist mehr.

Weniger Alltag und mehr Lebensqualität.

Lebe ein ausgeglichenes Leben anstatt von einem To-Do-Punkt zum anderen zu springen ohne zwischendurch wirklich zu leben.

 

Weitere Leseinspiration zum Minimalismus:

  • Warum hohe Erwarungen und das Streben nach Perfektionismus unglücklich machen, beschreibt Christina auf ihrem Blog für positive Psychologie
  • Welche Herausforderungen ein minimalistischer Lebensstil mit sich bringt, stellen Zwei auf Achse vor

18 Kommentare

  1. Wunderbarer Beitrag, liebe Stefanie! Ich beschäftige mich in letzter Zeit auch sehr viel mit den Themen Minimalismus und einem nachhaltigeren Lebensstil. Mich interessiert es immer zu lesen, was BloggerkollegInnen darüber schreiben. In puncto Capsule Wardrobe bin ich schon auf dem besten Weg dorthin, beim digitalen Detox hat es leider noch nicht ganz „klick“ gemacht. Deshalb gefällt mir dein Punkt 5 so gut: man muss nicht immer und überall informiert sein. Ich werde mir das in Zukunft zu Herzen nehmen! Liebe Grüße, Anita

    • Liebe Anita,
      danke, dass du deine Gedanken hier teilst.
      Ich finde auch, dass es mit dem Ausmisten des Kleiderschranks – wenn man einmal ein System gefunden hat – wesentlich einfacher funktioniert. Digital Detox ist da schon schwieriger. Es ist eine Herausforderung, das Handy mal für einen halben Tag gar nicht anzurühren oder den Laptop aus zu lassen. Gerade als Blogger spielt sich alles online ab. Und dann möchte man auch mit den Liebsten Kontakt bleiben oder eben einfach etwas recherchieren oder geschwind online bestellen. Es ist schwer diesen bequemen Lifestyle zu ändern. Aber für die, die digital minimalisieren wollen, springt am Ende mehr freie Zeit heraus.

      Viele liebe Grüße,
      Stefanie

  2. Liebe Stefanie,

    ein wunderbarer Artikel, der mir aus der Seele spricht. Es lebt sich soviel leichter mit weniger und jedes entsorgte oder nicht besorgte Teil, tut gut.
    Detox ist eines meiner Lieblingsthemen, ganz besonders im Bereich Digitales Detox. Vielleicht hast du ja Lust, dass wir Artikel miteinander verlinken.

    Liebe Grüße
    Katja

    • Liebe Katja,
      danke für deinen Beitrag.
      Ich habe mich durch deine Artikel zum Digital Detox geklickt. Du stellst ja Digital Detox Reisen vor. Wenn man in einer einsamen Berghütte Urlaub macht oder auf Flitterwochen geht bietet es sich an, Tablet und Handy daheim zu lassen und sich komplett auf die neuen Eindrücke zu konzentrieren. Das wäre eine Erfahrung zu sehen, wie abhängig man von digitalen Medien ist.
      Ich denke aber nicht, dass man sich eine „Digital Detox Reise“ kaufen muss. Digitale Entgiftung ist nichts, was Geld kosten muss und daher möchte ich auch nicht in meinem Beitrag dafür werben.

      Herzliche Grüße von
      Stefanie

  3. Liebe Stefanie,

    danke für den Beitrag! Ich bin jetzt seit knapp zwei Jahren Minimalistin und fühle mich seitdem absolut befreit! Digital Detox fällt mir als digitale Nomadin und Reisebloggerin, die online arbeitet und irgendwie lebt, echt schwer. Aber irgendwie muss ich das auch mal hinbekommen. Ich weiß: Es würde mir gut tun!

    Liebe Grüße und schönen ersten Advent!
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      wow, Glückwunsch auf zwei Jahre Minimalismus! Natürlich muss man kleine Schritte gehen und schauen, was sich am besten mit einem Lifestyle vereinen lässt. Es soll der Genuss am Leben nicht verloren gehen sondern eigentlih aufgewertet werden.
      Für dich als digitale Nomadin baut sich dein Business komplett auf ein digitales Fundament auf. Es ist auch eine Chance, die sich aus der Digitalisierung entwickelt hat – reisen und arbeiten zu vereinen. Ich kann mir aber vorstellen, wenn einmal der Laptop an ist, dass man sich zu schnell ablenken lässt und huch ist wieder eine Stunde rum.
      Ich wünsche dir alles Gute dabei, halte mich auf dem Laufenden. Ich würde es spannend finden, wie eine digitalie Nomadin digital entgiftet oder zumindest minimalisiert.

      Einen schönen Gruß,
      Stefanie

  4. Ein schöner Beitrag, der ziemlich treffend viele Punkte auflistet, warum wir gerne Reisen! Denn auf Reisen sind wir ständig „einfach“ unterwegs. In der Heimat merken wir schnell wir nach und nach wieder Opfer dieses Überflusses werden. Bei diesen anzeichen überlegen wir uns dann spätestens wo uns das nächste Abenteuer hinführen könnte. Einfach. Abenteuerlich!

    Liebe Grüße
    Helena & Tobias

    • Hallo ihr beiden,
      so ist es. Wieder daheim verfällt man schnell wieder in einen alten Trott und braucht plötzlich Dinge, ohne die es auf Reise auch funktionierte. Unterwegs ist man gezwungen, einfach und minimalistisch zu leben. Und Daheim sieht es so aus: Alles was man nicht schleppen muss, ist kein Ballast – denkt man…

      Noch viele Abenteuer und beste Grüße,
      Stefanie

  5. Stefanie, wie immer ein toller Beitrag. Ich stimme dir in allen Punkten zu. Manchmal dachte ich mir sogar „Krass, den Satz hätte ich genau so geschrieben.“ 🙂
    Übrigens, mein Angebot von einem Gastbeitrag auf meinem Blog steht immer noch.
    Liebe Grüsse, Igor

  6. Ich werfe mal ein paar Dinge in den Raum, so als Gedanke.

    „Shoppen ist keine Freizeitbeschäftigung.“

    Diese Annahme kannst du so nicht halten. Sind ein paar solcher Stellen im Text wo ich behaupte: Du weichst von einer scheinbaren Objektivität, die vieler Aussagen innewohnen möchte, ab zu einer Behauptung die du zur Tatsache machst. Das Shoppen keine Freizeitbeschäftigung ist kann man ja so nicht behaupten. Das kann man nur so empfinden. Ich finde ja auch, dass Briefmarkensammeln und anschauen keine Freizeitbeschäftigung ist – andere sehen das aber vllt anders 🙂

    Ich bin aber auch kein Fan von diesem „Minimalismus“ und „Detox“-Kram. Als würde man dadurch zu einem besseren Menschen werden. Als wäre sich vom „allgemeinen Strom“ lösen eine Lösung, damit man sich endlich wieder individuell fühlt. Als gäbe es nur eine Möglichkeit.
    Es muss halt jeder selbst entscheiden. Wichtig ist meiner Meinung nach, sich der Wahl bewusst zu sein. Mir macht es zum Beispiel Spaß, auf Facebook zu schauen wenn ich in der Bim sitze. Eine Kombination aus kostenloser Tageszeitung und Facebook ist meine morgendliche Routine auf den Weg zu Arbeit.

    Aber: Was ist so schlimm daran? Bin ich deswegen ein schlechter Mensch, der irgendwas „unterworfen“ ist? Die Frage stellt sich mir schon.

    So lange der Mensch die Möglichkeiten kennt und für sich entscheidet, es so oder so zu machen, ist alles gut. 🙂

  7. Hallo Flo,
    ich finde gut, dass sich auch mal jemand gegensätzlicher Meinungen äußert. Danke, dass du hier deine kontroversen Ansichten teilst.

    Es ist jedem selbst überlassen, wie extrem er den Minimalismus ausführt. Das alles sind Tipps, die verschiedene Trends aufzeigen sollen, z.B. die Tiny House Bewegung oder die Capsule Wardrobe. Diese Bewegungen sollen als Anreiz dienen, sich von Ballast zu befreien, wenn man das möchte.
    Viele Dinge zu kaufen, ständig durch Facebook zu scrollen oder den Kleiderschrank gepackt voll zu haben – das sind alles Dinge, die sich fest in unseren Tagesablauf und in unser Leben eingefressen haben. Um dessen bewusst zu werden und diese starren Abläufe zu ändern, motiviere ich die Leser mit solch überspitzten und eindeutigen Aussagen.

    Ich selbst bin erst durch das Reisen auf eine minimalistische Lebensweise gestoßen. Ich habe gemerkt, wie ich mich (sorgen-)freier und zufrieden fühle und mir mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben bleiben je mehr ich mich von vielen Dingen abkapsel. Klar, das ist meine subjektive Wahrnehmung. Jeder hat die freie Wahl! Da gebe ich dir recht.

    Vielen Dank für deine Meinung und beste Grüße,
    Stefanie

  8. Pingback: Auszeitgedanken: Digital und Analog – Wanderlust.Team

  9. Ein toller Beitrag mit ganz hilfreichen Tipps, die letztendlich auch dazu führen Zeit und Geld einzusparen. Mittlerweile versuchen ja doch immer mehr Menschen auf diese Weise ihr Leben zu gestalten.

  10. Liebe Stefanie,

    ein toller Beitrag!

    Vieles davon praktiziere ich sogar schon. Gleich der 1. Punkt: Seit Jahresanfang habe ich mir vorgenommen, sonntags offline zu sein, dafür lieber die Zeit mit meinem Mann zu verbringen. Oder einfach mal etwas lesen. Die ersten zwei Sonntage waren doch etwas schwierig, da merkte ich, dass ich doch ein Internet-Süchti bin. Aber nun fällt es mir gar nicht schwer. Jetzt im Februar bin ich noch ein Schritt weiter gegangen, ab 20:00 Uhr kein Internet. Und es ist toll. Ich merke, dass ich nichts verpasse, wenn ich mal Facebook erst am nächsten Tag checke. Das kann ich wirklich jedem mal empfehlen!!! Hört auf zu chatten, ruft doch mal den Freund / die Freundin an. Davon habt ihr viel mehr!

    LG
    Kristina

    • Hi Kristina,
      wow, das ist toll, dass du dein Digital Detox so durchziehst und es fester Bestandteil deiner Routine geworden ist. Aller Anfang ist schwer, doch am schönsten ist die Erkenntnis, dass man einen Tag auch ohne digitale Medien übersteht, nichts verpasst und vor allem viel viel mehr schafft.

      Schöne Grüße,
      Stefanie

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