Ideen für ein Gap Year im Ausland

Ideen für ein Gap Year im Ausland

Das Gap Year muss nicht immer ein volles Jahr Auszeit sein. Ein zwei Monate aus dem Hamsterrad auszubrechen bewirken schon Wunder.

Aber was tun im Lückenjahr?

Man entscheidet sich für ein Gap Year um nachzudenken, abzuschalten, herauszufinden, was mich eigentlich interessiert, wohin ich will, welche Veränderung ich in meinem Leben brauche, um Neues auszuprobieren, eine Leidenschaft zu finden, Talente zu wecken, einen klaren Kopf zu bekommen und einfach mal was anderes zu machen als jeden Morgen auf die Arbeit zu fahren und Staub zu wischen.

Die Gründe für ein Sabbatical sind vielfältig.

Aber was mache ich nun in einem Gap Year?

Was mache ich mit so viel Zeit?

Vor kurzem bin ich von einem neunmonatigen Aufenthalt aus New York heimgekehrt. Sesshaft werden möchte ich jetzt nicht. Auf ins nächste Abenteuer.

Aber wohin? Und was will ich genau da machen? Abhängen? Unterrichten? Arbeiten? Segeln?

mit dem Segelboot Hand gegen Koje

 

GAP YEAR VON 1-3 MONATEN

Für ein Gap Year unter drei Monaten bietet sich Freiwilligenarbeit sehr gut an. Die Möglichkeiten des Volunteering sind vielfältig: Man kann unterrichten, eine Community unterstützen, Unterkünfte bauen, in Pflegeheimen helfen oder mit Tieren arbeiten.

Wie wäre es mit einem Sprachkurs während deines Sabbatjahres? Eine Sprache lernt man am besten wo sie gesprochen wird. Eine Sprachreise ermöglicht oft, mit einer einheimischen Familie zu leben, in der man die Sprachkenntnisse gleich anwenden kann. Gleichgültig wie alt du bist gibt es Sprachreisen für 30plus und 50plus. Es gibt übrigens auch Kurse, die auf Business Englisch oder Business Spanisch ausgelegt sind. Kombinieren kannst du die Sprachreisen auch mit Praktika, Volontärarbeit oder Urlaub.

Kennst du den Ausdruck Hand gegen Koje? Klasse Idee zum Abschalten auf der See. Gegen Arbeiten an Bord kannst du mitsegeln. Erfahrene Segler suchen oft aktive Unterstützung auf der See. Segelerfahrung ist nicht notwendig.

Wie ich finde zu einem Trend sind Fernwanderwege geworden. Hast du schon einmal darüber nachgedacht? Der bekannteste Pilgerweg für eine Auszeit ist wohl der Jakobsweg. Auch der Pacific Crest Trail ist durch den Bestseller Der Große Trip – Wild* beliebter geworden. Die Auswahl an Fernwanderwegen – ob komplett oder etappenweise – ist schon allein in Europa riesig.

Für wen zu Fuß nichts geht, bieten sich vielleicht längere Fahrrad- oder Inlinertouren durch Europa für dein Sabbatjahr an? Leseinspiration für das Vorhaben Mit dem Fahrrad um die Welt gibt es hier*.

Gap Year mit dem Fahrrad um die Welt

 

GAP YEAR VON 3-6 MONATEN

Für mehr als drei Monate Auszeit lohnt sich ein Auslandspraktikum. Praktika im Ausland sind nicht nur für Studenten oder Absolventen interessant. Es gibt mittlerweile eine große Anzahl von Fachpraktika oder Praktika für Führungskräfte über 30. Vielleicht möchtest du dein Gap Year nutzen, um dich neu zu orientieren oder dein fachliches Hintergrundwissen in einer anderen Kultur anwenden?

Ein Sprachkurs belegt man in der Regel für zwei bis acht Wochen. Hast du noch mehr Zeit? Vielleicht kommt die Kombination Sprachkurs & Praktikum für dich in Frage?

Du kannst auch ein Multi Language Year machen. Das ist eine Sprachreise, die mehrere Monate dauern kann, um zwei bis drei Sprachen zu lernen. Bei diesem Langzeitsprachkurs reist du beispielsweise für zwei Monate nach Madrid um Spanisch zu lernen, dann für zwei Monate nach Paris um Französisch zu lernen und zum Schluss für drei Monate nach London um dort dein Englisch aufzubessern.

Für ein Gap Year im Sommer bieten sich Summer Camps an. Dort hilfst du in der Betreuung von Kindern. Summer Camp Angebote habe ich bisher nur in Kanada und den USA gesehen.

Ein Sabbatical soll auch immer ein Kontrast zum Alltag sein. Vielleicht bietet sich für dich als Bürojobber oder Großstadtkind die Arbeit auf einer Farm an? Wwoofing (World-Wide Opportunities on Organic Farms) ist eine Gemeinschaft, in der man in Gruppen gemeinsam auf ökologischen Bauernhöfen und Farmen hilft. Für Wwoofing wird man in der Regel nicht bezahlt. Die Erfahrung und Naturverbundenheit stehen  hier in erster Linie. Australien, Neuseeland aber auch Japan oder Kanada sind für das sogenannte Farmstay sehr beliebt.

 

GAP YEAR VON 6-12 MONATEN

In bis zu einem Jahr Freistellung von Job und Alltag kann man schon einiges reißen. Ein Gap Year bis zu 12 Monaten erfordert enorme Planung sowohl für das Reisen als auch für das Daheimgebliebene, wie z.B. die Einlagerung von Möbeln, Abmelden von Auto und Änderung von Versicherungen.

Als erstes in den Sinn kommt eine Weltreise. In einer Zeitspanne bis zu einem Jahr kann man alle Kontinente bereisen oder sich auf eine Region beschränken, beispielsweise Südostasien oder Lateinamerika. Lies dir auch meine Artikelreihe zum Thema Slow Travel durch. Um die Welt mit dem Round The World Ticket fliegen? Oder mit dem Motorrad durch die weiten Straßen Nordamerikas? Wie klingt das?

Du könntest dir auch einen Camper aus zweiter Hand kaufen und Europa oder Australien entdecken. Wirklich entdecken!

Oder wie wäre eine Fahrt von Europa nach Südostasien auf dem Landweg? Ganz nach dem Slow Travel Prinzip. Zwischen Moskau und Wladiwostok verkehrt die Transsibirische Eisenbahn. Das ist die längste Eisenbahnstrecke der Welt. Es gibt etliche Busanbindungen, um z.B. weiter nach Vietnam zu verkehren. Sicher auch eine Erfahrung.

Klassisch bietet sich für ein halbes bis ein Jahr ein Working Holiday Visa an. Nicht nur für Australien, Neuseeland und Kanada gibt es die Möglichkeit Arbeiten und Reisen zu verbinden. Du kannst Work&Travel auch in Japan, Chile oder Hongkong machen.

Wäre für deine Auszeit ein Familienaustausch eine Idee? Nach dem Konzept des Highschool und Au Pair Jahres lebst du bei einer Gastfamilie und bekommst das Leben im jeweiligen Reiseland hautnah mit. Für solch ein Programm gibt es keine Altersgrenze. Meist wird aber ein gegenseitiger Austausch gefordert.

 

Wie verbringst du dein Gap Year? Oder wie hast du eine Auszeit im Ausland verbracht? Was sind deine Erfahrungen?

Welche Ideen für ein Gap Year im Ausland fallen dir noch ein?

 

*Affiliate Link: Durch Klicken auf den Link gelangst du in den Amazon Shop und kannst dir das Produkt anschauen. Bist du begeistert und entscheidest dich für den Kauf, bekomme ich eine kleine Provision mit der ich den Blog instand halte. Du zahlst für das Produkt aber keinen Cent mehr.

26 Kommentare

  1. Das sind viele Tipps und schöne Idee. Mir gefällt gut, dass du die Möglichkeiten nach unterschiedlichen Zeitspannen aufteilst. Ich fände eine mehrteilige Sprachreise wirklich spannend! Darüber denke ich mal nach. Herzlichen Dank für deine Inspiration!
    Viele Grüße
    Sabine

    • Hi Sabine,
      ich hab lang überlegt, ob ich nach Ländern oder Aktivitäten einteilen möchte, aber ich denk auch, so macht es am meisten Sinn. Viele, die eine Auszeit planen, wissen schon genau, wann sie wieder zurück kommen müssen. Meist ist es ja eine fixe Spanne.
      Gern geschehen für die Inspiration. Freut mich, dass du etwas für dich mitnehmen konntest.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  2. Ein toller Artikel! Ich war nach dem Abitur 6 Wochen in Kapstadt auf einer Sprachreise und seitdem hat es mich total gepackt: mehr entdecken, mehr erleben, aber nicht nur als Tourist. In Kapstadt habe ich bei einer Gastfamilie gelebt und die Stadt nicht als Tourist angeschaut sondern viel Tiefgründiger.
    Nach meinem Studium bin ich nun am überlegen nochmal ein ganzes Jahr „Pause“ einzubauen, vielleicht in Form von Work&Travel, dass du ja auch erwähnst 🙂
    Danke für den ausführlichen Artikel, bei so vielen Möglichkeiten muss ich wohl doch nochmal ein bisschen mehr nachdenken 😀

    • Hallo Eva,
      oh ja, ich kann deine itchy feet sehr gut nachempfinden. Da haust du einmal ab und seitdem bist du geimpft und musst ständig wieder raus in die Welt.
      Ich finde es auch immer wichtig, abseits der Sights und Touristenpfade zu reisen. Klasse, dass du die Möglichkeit hattest, das echte Leben in einer Gastfamilie zu erfahren.
      Ich wünsch dir alles Gute für dein Vorhaben und gib Bescheid, ob aus dem Work&Tralvel Plänen etwas geworden ist.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  3. „Das kann ich mir doch gar nicht leisten“, ist das kleine Teufelchen auf der Schulter, das vielen Leuten den Wunsch nach einer Auszeit sofort wieder auszureden versucht. WWOOFing ist da eine tolle Möglichkeit – das kommt oben im Artikel ein bisschen zu kurz. Man arbeitet nämlich für Kost und Logis, was beim Reisen, abgesehen von den Transportkosten, den fettesten Batzen im Budget ausmacht. Für nur ein paar Arbeitsstunden am Tag spart man sich das und bekommt obendrauf noch etwas Unbezahlbares, nämlich Einblick in das echte (Arbeits-)Leben in einem Land. Ursprünglich arbeiten WWOOFer auf ökologisch bewirtschafteten Farmen, in Neuseeland zum Beispiel habe ich aber auch Jobs zB in Cafés gesehen.
    Ansonsten kann ich nur sagen: Go for it! Eine Auszeit und Reise macht den Kopf frei für Ideen und eröffnet ganz neue Perspektiven.

    • Hi Julia,
      danke für die zusätzlichen Infos. Toll, dass du deine Erfahrungen des Wwoofing hier teilst. Wie du schreibst war es für dich eine Bereicherung, die du nicht missen möchtest. Und ich kann dir nur zustimmen, eine Auszeit macht den Kopf frei und plötzlich hat man ganz neue Ideen für sein Leben.
      Die Finanzen sind tatsächlich oft eine Bremse im Vorhaben, für eine Weile ins Ausland zu gehen. Man denkt oft, man kann sich das nicht leisten. Sprachkurse können evt. über den Arbeitgeber als Bildungsurlaub getragen werden. Für das Mitsegeln auf See tauscht man Arbeitskraft gegen das Erlebnis, ähnlich wie beim Familienaustausch. Für eine längere Auszeit kann es es finanziell lohnen, Wohnung und Auto aufzugeben und mit dem Arbeitsgeber einen Sonderurlaub im Teilzeitmodell auszuhandeln. Dies nur als ein paar Ideen.

      Schöne Grüße,
      Stefanie

  4. Oh, das sind wirklich genau die Fragen, die einem im Kopf rumschwirren… man versucht irgendwie sich selbst zu finden. Ich bin zwar erst knapp zwei Monate von zwölf unterwegs, aber man stellt irgendwie vieles in Frage, was man sonst für selbstverständlich angesehen hat. Was gut ist, denn nur so lernt man dazu und schafft neue Erfahrungen. Reisen hat für mich immer etwas von Abenteuer und Freiheit. Ich finde deine Ideen super, gerade für kürzere Zeit könnte ich mir das mit der Koje auch gut vorstellen. Immer auf der Suche nach etwas anderem 😉
    Viele Grüße aus Chile 🙂

    P.S. habe ich schon mal gesagt, dass ich es absolut cool finde, meinen Senf dazuzugeben?! Der beste Button ever 😀

    • Hallo Kuno,
      es ist schon so, nicht? Reisen bereichert und aus der Ferne schaut man auf die Dinge oder Schwierigkeiten daheim ganz anders. Reisen ist Selbstfindung. Und wenn man sich selbst gefunden hat, dann geht es so richtig los …!
      Hey danke für deine Daumen hoch für meinen Button;)

      Liebe Grüße nach Chile,
      Stefanie

  5. Hallo Stefanie

    Danke für den schönen Artikel !
    Ich kann es auch bestätigen, dass Auszeiten den Kopf frei machen. Auch kurze Auszeiten von 3 Wochen sind äußerst bereichernd. Ich nehme mir jeden November eine Auszeit im Süden am Meer, um meine Jahresplanung zu machen. Für mich sind die entstehenden Kosten eine Investition, die ich mehrfach zurückbekomme, weil man mit einem freien und klaren Kopf die Dinge anders betrachtet und effektiver wird.

    Viele Grüße Lydia

    • Hallo Lydia,
      genau so sollte man es machen: Wenn es hier trüb wird und die Winterdepression einsetzt in die Süden verschwinden. Welche Jahresplanung machst du dort? Für deine Arbeit, fürs Reisen oder generell, was du im Jahr für dich selbst erreichen möchtest?
      So ist es, man investiert in Erlebnisse, die für immer im Kopf bleiben. Erinnerungen sind weit mehr wert.

      Liebe Grüße,
      Stefanie

  6. Hallo Stefanie,
    wir leben in einer super Zeit, in der man so viele Möglichkeiten hat, Freizeiten in anderen Ländern zu verbringen und dabei etwas zu erleben. Egal was man macht, ob eher für die eigene Karriere wie Sprachkurse, oder als Volunteer etwas gutes tun (damit beschäftige ich mich gerade), es bringt sicher viel.
    Deine Zusammenstellung gefällt mir sehr gut. Vor allem die Idee, das nach Zeitdauer aufzuteilen.
    Liebe Grüße, Barbara

    • Hallo Barbara,
      danke für deine Worte. In der Tat haben wir so viele Optionen, wie nie zuvor. Ob jung oder jung geblieben, ob – wie du schreibst – für die Bildung oder den Spaß, ich denke (auch mit verschiedenen Kombimöglichkeiten) wird jeder mit seinen Interessen fündig.
      Ich bin gespannt, für was du dich für dein Volunteer-Vorhaben entscheidest.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  7. Schöner Artikel, tolle Tipps und es hat sofort das Fernweh in mir geweckt! 🙂 Übrigens ist eine Auszeit nicht nur was für die Jüngeren unter uns…als ich mit 30 zum work and travel nach Neuseeland bin, hab ich mir ständig anhören müssen „also ich könnte das ja nicht, hab ja einen Job und eine Wohnung“…kann man beides kündigen 🙂 zwei Jahre später habe ich das Gleiche noch einmal gemacht, nur diesmal war es Kanada 🙂

    • Hallo Kiki,
      yay, das sollte der Artikel auch: Fernweh wecken und ermutigen, eine Auszeit einzuschlagen und die muss auch gar nicht immer lang sein, um seinen Effekt zu erfüllen.
      Klasse, ich finde es toll, mit welcher Leichtigkeit du dich von deiner Komfortzone in Deutschland getrennt hast. Job und Wohnung sind nun wirklich keine Hindernisse mehr. Du hast sicher keinen Schritt bereut!
      Weil ich auch keine 18 mehr bin, finde ich es natürlich gut, in Kanada sogar bis 35 Jahre noch ein Work and Travel zu machen.

      Schöne Grüße,
      Stefanie

  8. Hallo Stefanie,
    wirklich eine super Zusammenstellung – die Möglichkeiten sind so vielfältig! Ich würde ja gerne mal einen längeren Sprachkurs machen. Leider werden umfangreiche Auszeiten mit der Zeit immer schwieriger. Spätestens, wenn man in einem Job angekommen ist, den man nicht so einfach verlassen möchte. Ich versuche deshalb, pro Jahr zumindest einen längeren Urlaub (3 bis 4 Wochen) einzuplanen.
    Liebe Grüße
    Katharina

    • Hallo Katharina,
      es gibt auch Intensiv-Sprachkurse mit 30 und mehr Wochenstunden. Vielleicht reicht da schon eine Woche um die Kenntnisse nach vorn zu pushen? Wenn dir „nur“ dein Jahresurlaub zu Verfügung steht, kannst du vielleicht auch eine Privatlehrer buchen, um in kurzer Zeit möglichst viel von der Sprache zu lernen.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  9. Mega spannendes Thema und ich denke ehrlicherweise auch schon länger darüber nach. Bisher ist das aber nur ein Hirngespinst, denn mir stellt sich eine große Frage: Wie finanziere ich das und wo finde ich die Jobs, die mir so viel Geld in die Kasse spülen, dass ich alle 1-2 Monate den Ort wechseln kann? Von Erspartem zu leben steht bei mir nicht zur Debatte, eine Sabbatical-Vereinbarung mit meinem Arbeitgeber auch nicht. Ich müsste mich während des Reisens finanzieren und habe nicht die Option, die laufenden Kosten zuhause zu pausieren. Irgendwie eine verzwickte Lage…

    • Hey Katrin,
      ich kann dir von meinen Erfahrungen als Work&Traveller in Australien sagen, dass ich zunächst einmal meinen Standard weit nach unten gefahren habe. Ich habe jeden Dollar umgedreht, in Hostel oder günstigen WGs genächtigt und habe selbst gekocht. Ich bin low budget gereist. Für einige Zeit habe ich gegen Unterkunft und Essen gearbeitet. Damit konnte ich meine Hauptausgaben decken und den Aussie Lifestyle kennen lernen. Ich habe einen gut bezahlten Farmjob gefunden. Die vielen Überstunden haben gutes Geld in die Kasse gespült. Man mag das nicht glauben. Ich höre auch immer wieder von meinem Umfeld in Deutschland, dass sie sich gar nicht vorstellen können, wie ich mir ein ganzes Jahr Australien finanzieren und damit noch viel reisen konnte. Einfach mal durchrechnen.
      In südostasiatischen Ländern reichte mein Euro noch länger und ich konnte mir sogar Luxus, wie Touren, Massagen und Restaurantbesuche leisten. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich alle laufenden Kosten in Deutschland für diese Zeit abstellen konnte.

      Vielleicht kannst du dir von den Tipps etwas mitnehmen?

      Alles Gute und viele Grüße,
      Stefanie

  10. So eine Auszeit ist eine tolle Zeit. Ich hatte mir einmal eine 3-monatige Auszeit vom Job „gegönnt“ und habe es nie bereut. Es gibt immer Wege und Mittel, wenn man etwas unbedingt machen oder erreichen möchte. Das ist zumindest das, was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe. Nichts ist unmöglich. Dummer Spruch, aber trotzdem so wahr. Es sind wir selbst, die uns limitieren, weil wir vieles für unmöglich halten, was möglich wäre.

    Danke für die Inspiration. 🙂

    LG Daniela

    • Hey Daniela,
      super motivierende Worte. Ich hoffe, das lesen ganz viele!
      Unterwegs lerne ich die unterschiedlichsten Leute kennen mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Alle reisen und alle haben etwas gemeinsam: Den Willen, für eine Zeit lang auszubrechen und Neues kennen zu lernen. Nur ein Bruchteil von denen haben einen Geldesel daheim. Alle anderen habe es irgendwie möglich gemacht, sich die Auszeit zu finanzieren. Denn im Grunde braucht man keinen Luxus, um glücklich zu reisen.

      Viele schöne Grüße,
      Stefanie

  11. Liebe Stefanie,
    auch wenn ich mittlerweile Mondjahren 😉 vom Gap Year entfernt bin, finde ich Deine Anregungen für Reisende sehr vielfältig und inspirierend und ich kann nur jeden ermutigen – existiere nicht, sondern lebe. Das Leben ist dein Leben und tu was du liebst.

    Liebe Grüße
    Ralf

    • Lieber Ralf,
      für eine Auszeit ist es doch nie zu spät. Nur ändert sich mit dem Alter vielleicht, wie man reist. Wie oben geschriebe, für Sprachreisen gibt es mittlerweile keine Altergrenze mehr. Erst kürzlich wurde die Altersbegrenzung vom Work&Travel-Programm in Australien auf 35 gesetzt.

      Viele Grüße,
      Stefanie

  12. Hi Stefanie,
    sehr schöne und übersichtliche Zusammenstellung 🙂 Work and Travel habe ich bereits hinter mir aber würde es auch jederzeit wieder machen. Hand gegen Koje fänd ich aber auch richtig spannend – mit diesem Gedanken spiele ich bereits ziemlich lange 🙂 Mal sehen, was daraus wird 😀
    LG
    Luisa

    • Hallo Louisa,
      wenn du das Mitsegeln durchziehst, würden mich deine Erfahrungen interessieren. Selbst habe ich es auch noch nicht gemacht, aber ich finde die Vorstellung sehr spannend. Ist mal etwas ganz anderes.

      Viele Glück dabei und schöne Grüße,
      Stefanie

  13. Ich habe gute Erfahrungen mit Volontärsarbeit in Afrika gemacht, wo ich für ein Affencamp (die Vervet Monkey Foundation) in Tzaneen gearbeitet habe. Für mich eine unbezahlbare Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Nebem dem Lernen von neuen Fertigkeiten bin ich auch mit einer großen Zufriedenheit und Dankbarkeit für mein Leben in Deutschland zurück gekommen. Fließendes warmes Wasser und immer Strom sind so selbstverständlich für uns geworden, aber das gilt nicht überall auf der Welt..

    • Liebe Simone,
      das glaube ich, dass das eine Erfahrung für dich war, die mit keinem Geld bezahlbar wäre. Du wächst persönlich und erfährst Glück, indem du geholfen und etwas zum Besseren verändert hast.
      Affen finde ich ganz tolle Tiere und so ein Affencamp würde mich durchaus auch interessieren.

      Liebe Grüße,
      Stefanie

Schreib doch einen Kommentar