Alleine sein zu müssen ist das Schlimmste, alleine sein zu können, das Schönste

Alleine sein zu müssen ist das Schlimmste, alleine sein zu können, das Schönste

Für die einen ist es eine Qual, für die anderen ein Genuss – das Alleinsein.

Auf meiner ersten Solo-Reise traf ich auf entgeisterte Gesichter. Ganz allein die Welt entdecken? Auch daheim vor meinem Reiseantritt fanden viele meinen Plan beneidenswert, gleichwohl mit dem Zusatz „…aber so ganz allein?!“

 

Reisen

Reisen macht Spaß. Reisen macht glücklich. Reisen fordert uns heraus.

Reisen bedeutet Mut.

Wie viel brauche ich zum Leben? Was macht mich glücklich? Wie stehe ich zu materiellen Dingen? Zeit ist Geld? Oder ist Zeit mehr wert als Geld?

Ob allein oder mit anderen: Reisen verändert uns definitiv – jeden für sich – ganz unterschiedlich.

 

Alleine Reisen

Weil es sicherer ist, um schöne Momente teilen zu können und einfach, weil es irgendwie innerhalb der Norm zu sein scheint, sollten wir eine Reise mit jemanden zusammen zu machen. Es sei eben einfach besser. Aber doch nicht alleine.

Was ist denn die Norm?

Allein in der Öffentlichkeit ist tabu.

Es ist in Ordnung, auf der Couch zu lümmeln und Pizza für sich selbst zu bestellen, aber nicht allein ins Restaurant zu gehen.

Es ist in Ordnung, alleine zu joggen, aber nicht, alleine ins Stadion zu gehen.

Es ist in Ordnung, alleine ins Flugzeug zu steigen, aber nicht, alleine den Flughafen zu verlassen.

Alleine reisen

Allein sein ohne einsam zu sein

Es ist naheliegend, zu denken, dass man sich einsam und ausgeschlossen fühlen muss, wenn man allein einen Kaffee bestellt oder ohne Partner ins Hotel eincheckt. Umgekehrt kann man sich in Gesellschaft einsam fühlen, obwohl man nicht allein ist. Selbst in einer Partnerschaft kann man sich alleine gelassen fühlen, wenn man nicht das Gefühl bekommt, gebraucht zu werden. Und Singles müssen nicht unglücklich sein, nur weil sie allein sind. Vielleicht gerade, weil sie bewusst alleine sind, sind sie nicht unglücklich.

Einsamkeit ist ein Gefühl.

Einsamkeit ist nicht daran gekoppelt, von wie vielen Leuten man umgeben ist. Und schon gar nicht, wie viele Freunde man hat.

Wird man einsam nicht eher ungewollt?

Alleinreisende entscheiden sich bewusst dafür, ohne jemanden unterwegs zu sein. Das kann ein sehr befreiendes Gefühl sein.

 

Intensives Erleben

In einer Gruppe bin ich abgelenkt und weniger offen. Ich nehme mein Umfeld weniger wahr. Allein erlebe ich intensiver.

Ich bin mehr präsent.

Ich lasse tiefgründige Gedanken zu. Ich spreche mit Einheimischen. Ich koste ihr Essen. Ich lasse mich auf ein Selfie ein. Ich merke mir Details. Ich habe eine bessere Orientierung. Ich beobachtete Menschen, Straßenhunde, Wellen.

Ich ging aus. Mit Einheimischen, mit Backpackern, mit Fremden. Ich habe Spaß. Ein lockerer kulturell zusammengewürfelter Haufen. Es passt. Den nächsten Tag unternimmt man etwas zusammen oder eben nicht. Beides ist ok.

„… the nights that turn into mornings with the friends that turn into family.“

Mit sich selbst klarkommen

Ich treffe alle Entscheidungen. Ich muss keine Rücksicht nehmen. Ich finde meinen eigenen Rhythmus. Ich kann nochmal zurückgehen, weil die Fotopersketive da hinten doch besser war. Ich kann dreimal durch den Foodmarket laufen, weil ich mich immer noch nicht entschieden habe. Ich kann lieber schnorcheln statt zu surfen wie geplant. Ich kann das Mittagessen auf Nachmittags verschieben.

Wie es mir passt. Ohne überreden oder überreden lassen. Ich mache, was mich glücklich macht.

Ich trage aber auch die Konsequenzen. Ich muss mich auf mich selbst verlassen können. Ich habe mich 24/7 um mich herum. Ich bin mein eigener Guide. Ich muss mich selbst beruhigen oder erheitern können. Ich muss klar kommen mit mir selbst.

Und noch viel mehr: Ich muss meine beste Freundin sein.

alleinreisene Frauen

 

Wenn da nicht doch jemand wäre

Einen Toilettengang muss ich notfalls mit ganzem Gepäck machen. Niemand ist da, um ein Auge auf meinen Backpack zu haben. Den Rucksack nehme ich knietief im Wasser stehend vom Longtailboot entgegen während ich meine zwei Beutel in den Händen halte. Es kann ja niemand drauf aufpassen.

Wenn ich auf dem Bahnsteig warte, darf ich kein Nickerchen halten. Oder ich muss alles festbinden. Für Fotos muss ich Fremde fragen. Oder es werden Selfies.

Der Preis für den balinesischen Bungalow teilt sich nicht durch zwei. Niemand teilt die Kosten fürs Tuktuk. Die Tour, die ich machen möchte findet erst für maximal zwei Personen statt.

Hast du noch etwas zu essen dabei? Hast du noch Akku auf dem Handy? Kaufen wir uns eine Durian zusammen und probieren wie es schmeckt? Hast du dir die Nummer von dem Bus gemerkt? Wie hieß die Straße noch gleich? Du fragst dort nach und ich stell mich hier an. Das geht nur zu zweit.

Solo reisen

 

Alleine Reisen als Frau

Alleinreisende Männer sind die Starken. Sie sind furchtlos. Sie sind selbstbewusst. Sie sind Abenteurer.

Einer, der sich den Weg mit der Machete durch den Dschungel kämpft. Einer, der Insekten ohne schiefe Miene verspeist. Einer, der zur anderen Insel schwimmt.

Alleinreisende Frauen erzeugt Mitleid.

Jedoch gibt es sie auch: Die Einzelkämpferin, die Alleinreisende, den Solopreneur. Die, die sich ihren Weg zwischen bedrängenden Taxifahrern durchkämpft. Die, die sich gnadenlos scharfes Essen reinzieht, bis die Tränen kommen. Die, die rechts abbiegt, wenn alle anderen links gehen.

Den meisten Frauen gibt es einen Kick. Die meisten wachsen daran.

Es gab bisher eine einzige Frau, dir mir einen High Five auf meinen Soloreisestil gab. Das war die Teamleiterin eines Formel1-Streckenteams, bei dem ich im Melbourne arbeitete. Sie war stark. Sie war selbstbewusst. Sie zog ihr Ding durch.

Abschließend: Jeder sollte es einmal gemacht haben. Alleine reisen. Langweilig wird es auf keinen Fall und die Bereicherung für sich selbst ist enorm.

 

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19 Kommentare

  1. Hallo Stefanie,

    danke für diesen Blogeintrag. Ich finde es toll, dass sich immer mehr Frauen aufmachen, um die Welt zu entdecken. Natürlich gibt es Vorurteile, Bedenken und manchmal auch dumme Bemerkungen, ABER letztlich ist es unser Leben und wir müssen es mögen, daran wachsen und es eben auch leben. Ich finde es wichtig hinaus zu gehen und eigene Erfahrungen zu sammeln. Es erweitert den Horizont, lehrt Toleranz & Akzeptanz. Und auch wir Frauen sollten uns dieses Recht nehmen, alleine zu reisen – ohne komische Blicke und verletzende Bemerkungen.

    Herzlichst Marlene

    • Hallo Marlene,
      vielen Dank, dass du deine Gedanken hier teilst. Ich kann dir nur zustimmen.
      Es ist erstaunlich, wie viele Frauen alleine unterwegs sind und es toll, dass die meisten gute Erfahrungen damit machen und es einfach genießen. Denn das soll Reisen auch sein.
      Liebe Grüße,
      Stefanie

  2. Hallo Stefanie,

    toller Beitrag! … Spontan möchte ich sagen: ich reise alleine nicht groß anders als du.
    Aber das ist wohl nicht wichtig.
    Vermutlich haben Männer keine Ahnung, wie es ist, als Frau solo unterwegs zu sein. Wir Männer machen uns weniger Gedanken. Klar, auch bei mir geht in einer dunklen Straße oder in einer leeren U-Bahn das Kopfkino los. Aber … nun ja… anders(?).

    Danke dir jedenfalls für deine Eindrücke – bin gespannt auf mehr!

    Grüße,
    Tobias

    • Hi Tobias,
      das ist interessant. Vielleicht unterscheiden sich männliche und weibliche Soloreisende auch gar nicht so sehr, wie ich dachte. An allen alleinreisenden Frauen, die ich bisher getroffen habe, zeichnet sich ein Muster ab bzgl. Unsicherheiten und den Sonnenseiten dieses Reisestils. Bei Männern, die alleine reisen, konnte ich bisher gar nicht soviel erfahren. Wie du schreibst, denken sie weniger darüber nach, sondern tun es einfach, z.B. alleine irgendwo ein Zelt aufzuschlagen oder zu hitchhiken.
      Ob Mann alleine viel anders reist, als Frau alleine, ist auf jeden Fall ein fruchtbares Thema.

      Danke dir für deinen Beitrag! Schöne Grüße,
      Stefanie

  3. An viele Deiner Erlebnisse als Alleinreisende kann ich mich gut erinnern. So bin ich anfangs auch gereist. Vieles davon ist mir noch in guter, aber einiges auch in weniger guter Erinnerung – das ständige Aufpassen aufs Gepäck beispielsweise. Irgendwie fühlte ich mich da sehr „angebunden“.

    Nach meinen frühen Reisen habe ich einige Reisen in der Gruppe unternommen, die mir gut gefallen haben, bis auf die Tatsache, dass man sich da immer dem „Gruppenwillen“ anzupassen hatte. Einerseits war das interessant, weil in den Gruppen, in denen ich unterwegs war, meist internationale Mitreisende dabei waren. Dabei habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Andererseits konnte ich nicht immer das tun, was mich interessierte.

    Inzwischen reisen wir nur noch zu zweit. Mein Mann und ich teilen viele Interessen, und die, die wir nicht gemeinsam haben, akzeptieren wir: d.h. entweder machen wir solche Unternehmungen gemeinsam, oder jeder von uns sucht sich dann etwas aus, das er in der Zwischenzeit unternehmen kann. Wir sind da ein gut eingespieltes Team – so gut, dass wir uns oft auf einen Blick hin verständigen und wissen, was der andere meint. Schön ist es, wenn wir nach den Reisen unsere Erinnerungen teilen können. Es ist oft erstaunlich, wie unterschiedlich wir ein und dieselbe Situation wahrnehmen. Das gibt interessante Gespräche.

    Es gibt für jede Phase die richtige Art des Reisens, finde ich. Allerdings ändert sich diese im Laufe der Zeit, je nachdem, wie die Lebensumstände gerade sind.

    Liebe Grüße,
    Monika

    • Hallo Monika,
      danke, dass du deine Erfahrungen und unterschiedlichen Sichtweisen hier teilst.
      Toll zu hören, dass ihr beide im Urlaub auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Die Tatsache, dass man einige Aktivitäten alleine machen kann, obwohl man zu zweit oder in der Gruppe unterwegs ist, finde ich wichtig. Nichts ist schlimmer, als aneinander zu kleben. Es wäre auch schade, auf etwas verzichten zu müssen, weil man sich nicht einigen kann.

      Ich wünsche euch beiden noch viele tolle Reisemomente gemeinsam und jeder für sich,
      Stefanie

  4. Hallo Stefanie,

    Du hast meinen Gruppenreise-Artikel ja bereits entdeckt und weißt, dass ich nicht der klassische Einzelkämpfer bin 😀 Ich reise zwar auch immer wieder alleine – und selbst für Waldwanderungen alleine als Frau kriegt man seltsame Blicke – aber an sich habe ich gerne Menschen um mich. Ob das die Norm ist? Mag sein – aber v.a. genieße ich Ansprache und Austausch. Ich verarbeite Eindrücke am besten im Austausch mit anderen. Wenn ich alleine unterwegs bin, muss ich zumindest Tagebuch führen oder noch besser Briefe schreiben, um meine Eindrücke zu verarbeiten. Bei einer Reise mit anderen geht das auch im Gespräch.

    Sicherheit und die von dir genannten Punkte sind auf jeden Fall auch wichtig, aber am wichtigsten ist mir doch die Ansprache. Und ja, natürlich treffe ich alleine auch Leute. Aber doch bleiben diese Unterhaltungen eher an der Oberfläche und erwecken bei mir gerade erst die Lust nach Kommunikation, statt dass sie diese erfüllen können.
    Aber ja, man sollte öfter Dinge alleine unternehmen – egal was. Egal ob Kino, Theater, Wochenendtrip, Wanderung, Auslandssemester, Sprachkurs oder lange Reise. Man wächst mit seinen Aufgaben 😉

    LG, Ilona

    • Hallo Ilona,
      das ist ein guter Punkt und zugleich die Schattenseite am Soloreisen. Niemand wird sagen „Weißt du noch, damals…“. Die Erinnerungen muss man selbst wieder aufleben lassen.
      Danke für deinen Beitrag und einen schönen Start in die Woche,
      Stefanie

  5. Hey Stefanie,

    das, was du beschreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen!
    Alleinreisende Männer habe ich unterwegs schon oft getroffen – alleinreisende Frauen verhältnismäßig doch wirklich sehr, sehr selten.

    Wenn bei mir eine Reise anstand, kam oft das obligatorische „Wie, du lässt deinen Mann schon wieder allein zu Hause sitzen?“ – ich frage mich manchmal, ob er sich als Mann auch hätte rechtfertigen müssen. Und ob mich auch alle bei jeder Gelegenheit als Strohwitwerin bezeichnet hätten?! Traurig eigentlich, dass da zwischen Mann und Frau immer noch so krass unterschieden wird.

    Alleine zu reisen heißt für mich nicht, dass ich wirklich alleine bin. Es heißt nur, dass ich nicht 24/7 mit jemand anderem abstimmen muss, was ich mache, sondern einfach mein eigener Chef bin. Wenn ich keine Lust mehr auf Alleinsein habe, setze ich mich eben in den Gemeinschaftsraum vom Hostel, besuche ein Couchsurfing-Event, crashe eine International Students Party oder achte einfach ganz besonders darauf, ob jemand versucht, mit mir ins Gespräch zu kommen. Viel zu oft übersieht man nämlich auch, dass die Straßenverkäuferin oder der Taxifahrer eine Unterhaltung aufbauen will – weil man zum Beispiel ein Ziel vor Augen und eigentlich gar keine Zeit hat. Eigentlich.

    Es kommt immer drauf an, was man daraus macht. Für jemanden, der extrem schwer mit Menschen in Kontakt kommt, ist es vielleicht nicht so einfach. Ich selbst muss aber sagen: Ich hatte noch nie, nie, nie das Gefühl, auf einer Reise einsam zu sein. Wahrscheinlich auch, weil ich zwischendurch wirklich gerne niemanden außer mich selbst um mich herum habe und ein Buch oder Musik bevorzuge oder in aller Ruhe durch die Straßen spaziere – alles Weitere ist dann das Sahnehäubchen 😉

    Liebe Grüße,
    Caro

    • Liebe Caro,
      alleinreisende Frauen habe ich doch öfters getroffen, doch waren die Reaktionen anders als bei alleinreisenden Männern. Ich hatte das Gefühl, dass wir eher bemitleidet werden. Ich muss dann immer schnell erwähnen, dass ich es selbst so will und es Spaß macht, allein zu reisen. Tu ich das nicht, bekommt das Gegenüber schnell den Anschein, mir irgendwie helfen zu müssen. Das ist natürlich Quatsch!
      Frauen als Wandersleute sind leider immer noch kein Bild, was sich durchgesetzt hat. Auf deine Erfahrung bezogen, denke ich, es wäre völlig in Ordnung, wenn dein Mann sich für einige Zeit auf machen würde und dich zurück lässt. Andersrum bist du diejenige, die Initiative ergreift und das ist der Gedankenspalt in unserer Gesellschaft. Schade!
      Von deinem Beitrag kann sich jeder etwas mitnehmen: Nämlich offen durch die Straßen zu laufen und offen für neue Kontakte zu sein, dann wenn man es will.
      Danke für deine Gedanken,
      viele herzliche Grüße,
      Stefanie

  6. Hey Stefanie,
    bin gerade auf Deinen Blog gestoßen und total begeistert! Ich reise auch viel alleine und finde auch, dass es eine enorme Bereicherung ist. Manchmal mag ich auch Gesellschaft, aber alleine Reisen, das ist einfach etwas sehr spezielles. Man kommt dabei wieder mehr mit sich selbst in Kontakt und das war und ist mir persönlich sehr wichtig. LG Monika

  7. Hi,

    ich finde diesen Einblick sehr spannend, das schon mal vorweg, und bin mir nicht so sicher, ob das wirklich noch so in den Köpfen ist. Von mir ausgehend, empfinde ich immer große Bewunderung und ein klein-bisschen Neid, wenn ich auf Reisen Alleinreisende Frauen und Männer treffe.

    Zum einen weil ich nicht weiß, ob ich allein Reisen können wollen würde und zum anderen, weil ich es wohl in nächster Zeit nicht machen werden könnte… 🙂

    Beste Grüße,

  8. Hi Stefanie,

    toller Beitrag! Ich teile deine Gedanken voll und ganz, v.a. zum Thema bemitleidet werden, wenn man als Frau alleine unterwegs ist. Ich bin nun seit 5 Monaten ohne Unterbrechung auf Reisen und es wurden mir unzählige bemitleidende Blicke zugeworfen und Kommentare gegeben. An guten Tagen stehe ich drüber, bemitleide manchmal die Paare, die genervt am Tisch neben mir sitzen 😉 Aber es gibt auch die schlechten Tage, an denen ich darüber nachdenke, ob da nicht was dran ist. Ich vermisse tiefgründige Gespräche, das Teilen von tiefen Emotionen und Gedanken. Manche Menschen können das auch mit Fremden, ich nicht. In solchen Situationen sehne ich mich nach einem vertrauten Travelbuddy und nach meiner besten Freundin. Das ist meine Kehrseite des alleine Reisens. Aber deswegen nicht reisen? Niemals! Diese Momente sind zwar hart, aber zum Glück auch rar. Außerdem kann auch nicht alles immer nur toll und positiv sein, jede Münze hat 2 Seiten.

    Liebe Grüße von den Philippinen
    Candy

    • Hallo Candy,
      das sind ein paar nette Schlussworte. „Aber deswegen nicht reisen? Niemals!“.
      Danke für deinen ehrlichen Kommentar. Ich bin mir sicher, in den fünf Monaten, die du unterwegs bist, siehst du zunehmend über Kommentare hinweg als noch zuvor. Und dich wird es auch zunehmend weniger stören, dich alleine in ein Lokal oder Kino zu setzen. Du entscheidest dich bewusst dafür.
      Viel Spaß auf deinen (Solo-)Reisen,
      Stefanie

  9. Eigentlich reise ich ja mit meinem Mann zusammen aber wir wissen jetzt schon, dass aufgrund unterschiedlicher Prioritäten auch das allein reisen früher oder später kommen wird. Gleichzeitig macht es mir Angst, da ich mich bisher auf ihn verlassen habe was das außen angeht und er sich auf mich was die Kommunikation angeht – andererseits freue ich mich auch auf dieses Abenteuer und bin sicher ich werde daran wachsen! Deinen Artikel zu lesen macht Mut. Liebe Grüße Lucya

    • Hallo Lucya,
      ich finde es klasse, dass du neue Herausforderungen suchst und in dem Artikel Mut findest. Hinter eigenen Entscheidungen stehen zu müssen und selbst Herrin über die Reiseplanung zu werden, das sind Erfahrungen, die einen wachsen lassen. Auch wenn manchmal nicht alles glatt laufen sollte, ist man umso erfreuter, wenn andere Dinge so richtig gut laufen und auf eigene Bemühungen zurückzuführen sind.

      Ich wünsche dir alles Gute auf deinen nächsten Reisen, ob allein oder zu zweit. Viele Grüße,
      Stefanie

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